Die unsichtbare Abweichung — sichtbar gemacht
Wie die Nabaltec AG mit acron jede Charge sekundengenau nachvollzieht — unternehmensweit, über die gesamte Produktion, rückwirkend über Jahre.

90x
detailliertere Daten — Taktrate von 15 Min. auf 10 Sek. gesteigert
34 Mio.
Messwerte / Tag — manipulationssicher archiviert, rückwirkend über Jahre abrufbar
~150
SPSen unternehmensweit angebunden — die komplette Produktion, rund um die Uhr
Kundenprofil: Nabaltec AG
Spezialchemie, bei der jede Charge zählt
Die börsennotierte Nabaltec AG entwickelt und produziert in Schwandorf hochspezialisierte Produkte auf Basis von Aluminiumhydroxid und Aluminiumoxid — funktionale Füllstoffe für die Kunststoffindustrie und Spezialoxide für Feuerfest- und technische Keramik. Eingesetzt werden sie überall dort, wo höchste Anforderungen an Sicherheit und Langlebigkeit gelten: in Kabeln, Leiterplatten, Hochspannungsisolatoren — und zunehmend als Beschichtung von Lithium-Ionen-Akkus.
Rund 500 Mitarbeitende · 203,6 Mio. € Umsatz (2024) · 76 % Exportanteil · Drei Standorte in Deutschland und den USA · Produziert im Dreischichtbetrieb, rund um die Uhr.
Ausgangssituation
Eine Reklamation. Eine Frage. Keine Antwort.
AUSLÖSER
Eine Kundenreklamation warf eine einfache Frage auf: Gab es während der Charge eine kurze Temperaturabweichung? Das Altsystem speicherte nur alle 15 Minuten einen Wert — was dazwischen passierte, blieb unsichtbar.
ANSPRUCH
Schluss mit harten Systemgrenzen: Das proprietäre Archiv war auf 60 GB gedeckelt und löschte nach 60 Tagen automatisch. Gefordert war ein Langzeitarchiv — hochauflösend, manipulationssicher, über Jahre abrufbar.
PRINZIP
Kein neues Leitsystem — die bestehende iFIX-Visualisierung funktionierte. Gesucht war eine Ergänzung, mit der Betriebsassistenten und Vorgesetzte selbst auswerten, ohne Umweg über die IT.
“War die Temperatur vielleicht mal 5 Minuten unter dem Sollwert — und ist deswegen die Produktverschlechterung eingetreten? Mit 15-Minuten-Werten: nicht nachweisbar.”
Sebastian Peltzer, IT-Administrator Prozessleitsysteme · Nabaltec AG
Lösung
iFIX ist das Cockpit. acron das Gedächtnis der Anlage.
Nabaltec ergänzte die bestehende iFIX-Landschaft um acron als zentrales Langzeitarchiv: Alle Produktionslinien laufen in einem System zusammen — rund 4.000 Prozessobjekte, erfasst im 10-Sekunden-Takt statt alle 15 Minuten.
Jede Abteilung bekommt das Werkzeug, das sie braucht: Die Produktion steuert in iFIX, Betriebsassistenten und Leitungsebene werten in acron aus — Kurven frei kombinieren, Zeitachsen verschieben, per Klick nach Excel exportieren.
SPS
~150 SPSen in der gesamten Produktion
↓
iFIX
Echtzeit-Visualisierung & Steuerung — je Linie ein Server
↓
acron
Zentrales Langzeitarchiv – ~4.000 Objekte im 10-s-Takt
↓
Out
Chargenvergleich · Golden Batch · Excel/CSV · Behördennachweis · Skalierbare Datenbasis
Anwendungsfälle
Vom Schreiber-Ersatz zum Rückgrat der Produktionskontrolle
DIE GANZE PRODUKTION IM BLICK
PRODUKTIONSKONTROLLE
Betriebsassistenten und Schichtmeister überwachen die Verläufe aller Fertigungsprozesse eigenständig vom Büro aus.
REKLAMATIONEN SCHNELLE GEKLÄRT
QUALITÄT & REKLAMATIONEN
Bei Kundenbeschwerden lässt sich sekundengenau nachvollziehen, was zur Entstehungszeit der Charge in der Produktion los war.
OPTIMIEREN STATT VERMUTEN
PROZESSOPTIMIERUNG
Zeitachsenverschiebung macht Ursache und Wirkung vergleichbar — Chargenvergleich bis zum Golden Batch.
KOSTENTREIBER ERKENNEN
ENERGIEVERLÄUFE
Stromverbrauch als Verlaufskurve auf Anlagenebene — sichtbar, vergleichbar, auswertbar.
NACHWEIS AUF KNOPFDRUCK
UMWELT & BEHÖRDEN
pH-Werte und Abwassermengen kontinuierlich erfasst und revisionssicher dokumentiert — auf Abruf für das Wasserwirtschaftsamt.
SCHNELLERE ABNAHMEN
EXTERNE LIEFERANTEN
CSV-Exporte liefern Anlagenherstellern belastbare Verlaufsdaten für Inbetriebnahme, Optimierung und Abnahme.
“Am Anfang ging es um die Langzeitarchivierung. Das ist gewachsen.”
Holger Muth, Systemintegrator IT Technical Solutions · Nabaltec AG
Ergebnisse & Mehrwert
Was acron im Arbeitsalltag verändert hat
Chargen
rückverfolgen
Reklamationen werden aufgeklärt statt diskutiert: Temperatur, Druck, Durchfluss jeder Charge — sekundengenau, rückwirkend über Jahre.
Abhängigkeiten
reduzieren
Betriebsassistenten holen sich ihre Daten selbst — die IT ist kein Datenvermittler mehr, beantwortet weniger Rückfragen und gewinnt Zeit für ihre eigentlichen Aufgaben.
Predictive
Quality
acron zeigt, wie Parameter am Eingang eines Aggregats die Qualität am Ausgang beeinflussen — auch wenn Stunden dazwischen liegen. Was früher Erfahrungswissen war, wird systematisch nutzbar: eingreifen, bevor die Charge fertig ist, statt hinterher zu reagieren.
Der Nutzen unterm Strich
→ Zeitersparnis und Personalentlastung im Betrieb
→ Weniger Ausschuss durch frühes Eingreifen
→ Prozessoptimierung auf Basis echter Daten
→ Schnelle Ursachenfindung bei Reklamationen
→ Revisionssichere Dokumentation, jederzeit abrufbar
Wirkung
Was dadurch möglich wird
INVESTITION & SICHERHEIT
Ein System, das seit 20 Jahren einfach läuft
NACHWEISFÄHIGKEIT — manipulationssichere Langzeitarchivierung erfüllt Dokumentationspflichten gegenüber Kunden und Behörden.
INVESTITIONSSCHUTZ — ergänzt die bestehende SCADA-Landschaft, statt sie zu ersetzen.
SKALIERBARKEIT — neue Anlagen, Messstellen und Nutzer, ohne dass jede Erweiterung ein Projekt wird.
BETRIEBSRUHE — “Ich bekomme von acron eigentlich nichts mit, außer dass wir es ab und zu updaten müssen.” (Markus Hohler, Abteilungsleiter IT)
ALLTAG & ENTLASTUNG
Auswerten, ohne die IT zu fragen
SELBST AUSWERTEN — Zeitfenster wählen, Kurven zusammenstellen, fertig. Einfach ohne Schulungsmarathon.
FLEXIBEL VERGLEICHEN — Werte zusammenziehen, Zeitachse verschieben, Chargen übereinanderlegen: direkt in der Trendansicht.
EXCEL-EXPORT — jede Auswertung per Klick in das Werkzeug, mit dem ohnehin gearbeitet wird.
VOM SCHREIBTISCH AUS — Verläufe aller Anlagen direkt im Büro prüfen, statt zum Schreiber in die Produktion zu laufen.
AUF DIE FRAGE, WAS ACRON NOCH BESSER MACHEN KÖNNTE:
“Wir sind eigentlich wunschlos glücklich.”
Markus Hohler, Abteilungsleiter IT · Nabaltec AG
Partnerschaft auf Augenhöhe
Über 20 Jahre — und “eigentlich wunschlos glücklich”
Den Anfang machte 2003 die Einführung von iFIX als Visualisierungsplattform, wenige Jahre später kam acron als Langzeitarchiv dazu. Was als Schreiber-Ersatz begann, ist heute das Rückgrat der gesamten Produktionskontrolle.
Und im Alltag? “Man ist in acron wesentlich flexibler — man zieht schnell Werte zusammen, verschiebt die Zeitachse. Das war ein Riesenvorteil”, sagt Holger Muth, der das System seit den Anfängen betreut.
01 – OFFENES OHR
“Bei VIDEC ist immer ein offenes Ohr für den Kunden da.” — Sebastian Peltzer
02 – KURZER DIENSTWEG
Support ohne Ticket-Odyssee: direkte Ansprechpartner, schnelle Hilfe im Alltag.
03 – GEWACHSEN STATT VERKAUFT
Der Einsatz wuchs über 20 Jahre mit dem Bedarf — von der Archivierung bis zur unternehmensweiten Produktionskontrolle.


